Die besten Adventsgedichte und Adventsverse zur Vorweihnachtszeit

In einer riesengroßen Sammlung präsentieren wir Ihnen besinnliche Adventsgedichte und Adventsverse in verschiedenen Variationen – geeignet zum Vorlesen und Vortragen während der Adventszeit oder unter dem Weihnachtsbaum am Heiligen Abend! Wir stellen also zum Advent Gedichte und stimmungsvolle Verse für jeden Geschmack zur Verfügung – unter anderem auch für Adventskarten, Weihnachtskarten und vieles mehr!

Für die meisten Menschen gehören Adventsgedichte genauso zu Weihnachten wie das Christkind und der Christstollen. Sie werden in der besinnlichen Zeit feierlich unter dem Weihnachtsbaum vorgetragen oder in eine hübsche Weihnachtskarte eingefügt, die dann an die Liebsten verschenkt wird. Sind auch Sie ein Freund der schönen Adventszeit und möchten mit einem tollen Adventsgedicht die Stimmung in der himmlischen Weihnachtsstube noch ein wenig aufhellen? Dann sind Sie bei Sprueche-Wuensche-Gruesse.de genau richtig. Wir bieten Ihnen eine breit gefächerte Sammlung an stimmungsvollen und beeindruckenden Weihnachtsversen an, die jeden Adventsabend noch schöner und besinnlicher werden lassen. Zögern Sie also nicht, sich durch unsere umfangreiche und sehr facettenreich gestaltete Welt der schönen Weihnachtspoesie bzw. Adventspoesie zu klicken und ein passendes Gedicht zum Advent zu finden.

Unsere Gedichte zum Advent bestechen genau genommen durch eine enorme Sinnhaftigkeit, sind darüber hinaus noch zusätzlich mit viel Gefühl und Liebe verfasst. Die an Metaphern reiche und wohlklingende Sprache regt zum Nachdenken und Träumen an, die harmonischen Reime sorgen für eine positive und friedvolle Stimmung – optimal passend zur wundervollen Vorweihnachtszeit. Ob Sie nun kurze prägnante Advent-Gedichte bevorzugen, gerne ein paar klassische Adventsverse verfassen oder lieber sehr besinnliche und traditionelle Poesie bevorzugen – auf unserer Webseite ist für jeden Geschmack das Passende mit dabei und wir sind sicher, dass Sie im Handumdrehen das perfekte Adventsgedicht bei uns ergattern werden!

Zu Weihnachten und zur besinnlichen Vorweihnachtszeit haben klassische Advent-Gedichte eine lange Tradition. Vor allem Kinder freuen sich immer wieder, ihre Adventsgedichte im Kreise der Familie vorzutragen oder unter dem Weihnachtsbaum am Heiligen Abend feierlich zu präsentieren. Auch in Weihnachtskarten kommen Gedichte zum Advent immer gut an und rufen beim Empfänger große Freude hervor. Wir von Sprueche-Wuensche-Gruesse.de helfen Ihnen gerne dabei, Ihre Liebsten mit einer wunderschönen Karte zu überraschen. Durchforsten Sie einmal unsere vielen verschiedenen Kategorien zum Thema „Adventsgedichte“ und lassen Sie sich von der Vielfalt und dem eindrucksvollen Ausdruckscharakter unserer unzähligen Verse begeistern. Wir haben lange recherchiert, um Ihnen nur die besten und schönsten Zeilen zum großen Fest anbieten zu können. Nehmen Sie sich also Zeit und schenken Sie zu Weihnachten sowie zum stimmungsvollen Advent ein wundervolles sowie einzigartiges Gedicht mit viel Sinnhaftigkeit und fundamentaler Bedeutungskraft.

Die schönsten Adventsgedichte für die Weihnachtszeit

Was wäre die Weihnachtszeit ohne schöne und friedvolle Adventsgedichte, die mit Freude im Kreise der Familie vorgetragen werden? Wir von Sprueche-Wuensche-Gruesse.de freuen uns, Ihnen eine so große Sammlung an allerlei wundervollen Gedichten zum Advent anbieten zu können, wie Sie sie mit Sicherheit kein zweites Mal finden werden. Hier gibt‘s zur Adventszeit Gedichte und schöne Verse mit besinnlichem Ausdruck, die Sie sowohl mündlich präsentieren bzw. zum Besten geben als auch als besonderen Input für eine Weihnachtskarte verwenden können.

All unsere Verse sind sehr gefühlvoll und tiefgreifend verfasst, sodass Sie Weihnachtskarten mit sehr eindrucksvollem Inhalt gestalten können. Suchen Sie nicht auf unzähligen Webseiten nach dem perfekten Adventsgedicht, sondern stöbern Sie einfach hier in dieser vorliegenden Kategorie nach allerlei verschiedenartigen Adventsversen, die Ihre Weihnachtskarte oder den mündlichen Vortrag hervorragend aufwerten werden. Wir freuen uns, Ihre Inspirationsquelle zu  und sein und hoffen, dass Sie ebenso viel Freude an unserer riesengroßen poetischen Adventswelt haben, wie wir selbst.

Vergessen Sie neben dem Plätzchenbacken und Geschenkekaufen während der Adventszeit keinesfalls, Ihren Liebsten eine einzigartige und besondere Überraschung zu machen, indem Sie sich an unseren Worten bedienen und so Ihre herzlichen Adventsgrüße bzw. Adventswünsche auf eine sehr spezielle Art und Weise übermitteln. Wir helfen auch gerne dabei, Ihr Adventsgedicht ins rechte Licht zu rücken und geben formale Tipps zur Gestaltung Ihrer persönlichen Weihnachtspost. Nehmen Sie sich alle Zeit der Welt und lassen Sie jedes Adventsgedicht zunächst in Ruhe auf sich wirken, bevor Sie es dann zur Vorweihnachtszeit eindrucksvoll präsentieren.

Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt,
Und manche Tanne ahnt, wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird,
Und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
Streckt sie die Zweige hin – bereit,
Und wehrt dem Wind und wächst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit.
Rainer Maria Rilke

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Sobald die erste Flamme
die Dunkelheit durchbricht
da wächst in uns die Sehnsucht
nach Geborgenheit und Licht.

Zwei Kerzen am Adventskranz:
Frohes Schauern ist erwacht
ach, lang wird es noch dauern
bis hin zur Heil’gen Nacht.

Drei Kerzen am Adventskranz:
In’s Herz schweift mancher Blick
ruft wehmütig Vergangenes
in’s Kerzenlicht zurück.

Vier Kerzen am Adventskranz:
Die Herzen strahlen weit
aus Kinderaugen leuchtet
die hohe Weihnachtszeit.
Josef Albert Stöckl

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Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
Ein milder Stern hernieder lacht;
Es brennt der Baum, ein süß’ Gedüfte
Durchschwimmet träumerisch die Lüfte,
Und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
Das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken
Mich lieblich heimatlich verlocken
In märchenstille Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich wieder,
Anbetend, staunend muss ich stehn;
Es sinkt auf meine Augenlider
Ein goldner Kindertraum hernieder,
Ich fühl’s, ein Wunder ist geschehn.
Theodor Storm

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Nun leuchten wieder die Weihnachtskerzen
und wecken Freude in allen Herzen.
Ihr lieben Eltern, in diesen Tagen,
was sollen wir singen, was sollen wir sagen?
Wir wollen euch wünschen zum heiligen Feste
vom Schönen das Schönste, vom Guten das Beste!
Wir wollen euch danken für alle Gaben
und wollen euch immer noch lieber haben.
Gustav Falke

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Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle,
Mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit,
Und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle
Schöne Blumen der Vergangenheit.

Hand schmiegt sich an Hand im engen Kreise,
Und das alte Lied von Gott und Christ
Bebt durch Seelen und verkündet leise,
Dass die kleinste Welt die größte ist.
Joachim Ringelnatz

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Bald ist Weihnacht, wie freu’ ich mich drauf,
da putzt uns die Mutter ein Bäumlein schön auf;
es glänzen die Äpfel, es funkeln die Stern’,
wie hab’n wir doch alle das Weihnachtsfest gern.
Volksgut

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Verschneit liegt rings die ganze Welt,
Ich hab’ nichts, was mich freuet,
Verlassen steht der Baum im Feld,
Hat längst sein Laub verstreuet.

Der Wind nur geht bei stiller Nacht
Und rüttelt an dem Baume,
Da rührt er seinen Wipfel sacht
Und redet wie im Traume.

Er träumt von künftiger Frühlingszeit,
Von Grün und Quellenrauschen,
Wo er im neuen Blütenkleid
Zu Gottes Lob wird rauschen.
Joseph von Eichendorff

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Das Feuer lodert, die Kerze brennt,
das ist kein Wunder: der erste Advent.
Während wir hier sitzen, und den Kuchen genießen,
müssen andere auf der Welt viele Tränen vergießen.
Denn so gut wie uns geht es nicht allen,
es sind zwei Welten, die aufeinanderprallen.
Auf der einen Seite Luxus und jede Menge Geld,
auf der anderen Leid und eine ärmliche Welt.
Daran sollten wir denken, während wir hier sitzen,
und über Gans, Ente und Kuchen schwitzen.
unbekannter Verfasser

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Gesegnet sei die heilige Nacht,
die uns das Licht der Welt gebracht! –

Wohl unterm lieben Himmelszelt
die Hirten lagen auf dem Feld.

Ein Engel Gottes, licht und klar,
mit seinem Gruß tritt auf sie dar.

Vor Angst sie decken ihr Angesicht,
da spricht der Engel: “Fürcht’ euch nicht!”

“Ich verkünd euch große Freud:
Der Heiland ist geboren heut.”

Da gehn die Hirten hin in Eil,
zu schaun mit Augen das ewig Heil;

zu singen dem süßen Gast Willkomm,
zu bringen ihm ein Lämmlein fromm. –

Bald kommen auch gezogen fern
die heilgen drei König’ mit ihrem Stern.

Sie knieen vor dem Kindlein hold,
schenken ihm Myrrhen, Weihrauch, Gold.

Vom Himmel hoch der Engel Heer
frohlocket: “Gott in der Höh sei Ehr!”
Eduard Mörike

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Es ist das ganze Leben
für den, der Jesus kennt,
ein stetes, stilles Warten
auf seligen Advent.

Er kommt, heißt unser Glaube,
er kommt, heißt unser Trost,
wir hoffen in der Stille
und wenn das Wetter tost.

Wir schauen auf im Kampfe,
wir seufzen oft im Dienst:
Ach, dass du kämst, Herr Jesu,
ach, dass du bald erschienst!
Hedwig von Redern

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Wenn die ersten Fröste knistern
in dem Wald bei Bayrisch-Moos
geht ein Wispern und ein Flüstern
in den Tannenbäumen los,
ein Gekicher und Gesumm
ringsherum.

Eine Tanne lernt Gedichte,
eine Lärche hört ihr zu.
Eine dicke, alte Fichte
sagt verdrießlich: “Gebt doch Ruh!
Kerzenlicht und Weihnachtszeit
sind noch weit!

Vierundzwanzig lange Tage
wird gekräuselt und gestutzt
und das Wäldchen ohne Frage
wunderhübsch herausgeputzt.
Wer noch fragt; Wieso? Warum?
der ist dumm.

Was das Flüstern hier bedeutet,
weiß man selbst im Spatzennest:
Jeder Tannenbaum bereitet
sich nun vor auf Weihnachtsfest.
Denn ein Weihnachtsbaum zu sein:
das ist fein!
James Krüss

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Der Abend kommt von weit gegangen
durch den verschneiten, leisen Tann.
Dann presst er seine Winterwangen
an alle Fenster lauschend an.

Und stille wird ein jedes Haus;
die Alten in den Sesseln sinnen,
die Mütter sind wie Königinnen,
die Kinder wollen nicht beginnen
mit ihrem Spiel. Die Mägde spinnen
nicht mehr. Der Abend horcht nach innen,
und innen horchen sie hinaus.
Rainer Maria Rilke

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Wir präsentieren HIER zum Advent Gedichte mit Besinnlichkeit und schöner Bedeutungskraft

Hier gibt‘s für Sie zum wundervollen Advent Gedichte in vielen Variationen – sehr besinnlich, stimmungsvoll, tiefgreifend und bedeutungsvoll verfasst! Keine andere Webseite bietet eine solch umfangreiche und große Sammlung wie Sprueche-Wuensche-Gruesse.de. Dabei ist es völlig egal, ob Sie eher kurze und prägnante Adventsgedichte bevorzugen, auf traditionelle Adventsverse setzen oder eher moderne Adventspoesie verwenden möchten: Bei uns findet jeder genau das, was ihm vorschwebt – und das vor allem völlig kostenlos!

Gedichte zum Advent klingen jedes Jahr immer wieder schön, aber sie sorgen nur noch selten für einen gewissen Überraschungseffekt. Bringen Sie dieses Jahr daher Ihre Liebsten mit einem ganz besonderen Advent-Gedicht zum Staunen und übermitteln Sie herzliche Worte auf eine sehr spezielle Art und Weise. Zeigen Sie Ihre Liebe und Verbundenheit, indem Sie für Ihre Grüße und Wünsche zur Vorweihnachtszeit besinnliche und liebevolle Advent-Gedichte wählen, wie wir sie auf unserer Webseite anbieten. Ihr Advent-Gedicht wird mit Sicherheit alle anderen in den Schatten stellen und garantiert noch lange in Erinnerung bleiben.

Nur bei uns gibt es Gedichte zum Advent der ganz besonderen Art, die nicht abgedroschen oder langweilig klingen. Sämtliche unserer Verse bestechen genau genommen durch enormen Tiefsinn, wurden mit viel Gefühl verfasst und besitzen eine hohe Bedeutungskraft, was Sie beim Stöbern durch unsere Abschnitte schnell selbst merken werden. Zögern Sie also nicht, ein wunderschönes Adventsgedicht zu ergattern, um damit Ihre Familie, Verwandten und Freunde zur besinnlichsten Zeit des Jahres wunderbar zu überraschen.

Immer ein Lichtlein mehr
im Kranz, den wir gewunden,
dass er leuchte uns sehr
durch die dunklen Stunden.

Zwei und drei und dann vier!
Rund um den Kranz welch ein Schimmer,
und so leuchten auch wir,
und so leuchtet das Zimmer.

Und so leuchtet die Welt
langsam der Weihnacht entgegen.
Und der in Händen sie hält,
weiß um den Segen!
Matthias Claudius

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Die zweite Kerze brennt, das Weihnachtsfest naht,
doch viele Menschen denken nach und suchen Rat.
Sie grübeln und sinnieren über das, was sie tun,
und gestehen sich ein, sich zu ändern nun.
Was dann folgt, ist nicht viel, das ist leider wahr,
zu viele Floskeln, wirklich sonderbar.
Die alten Muster treten wieder hervor,
Intoleranz, Neid, Hass und kein off’nes Ohr.
Das sollte sich ändern, wenn nicht jetzt, wann dann?
Der zweite Advent, ein jeder dies kann.
unbekannter Verfasser

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Hell erleuchtet sind die Fenster
Haus und Hof sind zugeschneit
Und ein Jeder fühlt im Herzen
Ruhe und Besinnlichkeit.

Verlassen sind die Straßen heute
Dunkel ragen Tannen auf
Friedlich und von hellem Glanze
Liegt pulverweißer Schnee darauf.

Aus den Häusern, aus den Stuben
Hört man friedlichen Gesang
Am Himmel strahlen, leuchten Sterne
Zu weihnachtlichem, süßen Klang.

Es ist Advent, die Welt in Stille
Es bleibt kein Platz für Traurigkeit
Und ein Jeder fühlt im Herzen
Freude und Behaglichkeit.
unbekannter Verfasser

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Nur noch einmal wird es dunkel,
nur noch einmal wird es Nacht.
Wird es wieder Abend werden,
hat Knecht Ruprecht was gebracht.

Aus dem Walde wird er kommen,
wo verschneite Tannen stehn,
und sechs große zahme Hirsche
sind vor dem Gefährt zu sehn.

Glocken klingen, und der Schlitten
ist bis obenhin bepackt.
Ach, was hat der gute Alte
für die Kinder eingesackt!

Äpfel, Nüsse und Rosinen,
Kuchen, Kekse, Marzipan,
Engelshaar und Mandarinen,
Hampelmann und Eisenbahn.

Weiß du noch vom letzten Jahre,
als der Tannenbaum gebrannt,
wie es war, als lang erwartet
in der Tür Knecht Ruprecht stand?

Nur noch einmal wird es dunkel,
nur noch einmal wird es Nacht.
Wird es wieder Abend werden,
hat Knecht Ruprecht was gebracht.
Bruno Horst Bull

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Draußen weht es bitterkalt,
wer kommt da durch den Winterwald?
Stipp – stapp, stipp – stapp und huckepack –
Knecht Ruprecht ist’s mit seinem Sack.
Was ist denn in dem Sack drin?
Äpfel, Mandeln und Rosin’
und schöne Zuckerrosen,
auch Pfeffernüss’ fürs gute Kind;
die andern, die nicht artig sind,
die klopft er auf die Hosen.
Martin Boelitz

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Wenn vom Baum die Blätter fallen,
und der Herbstwind fegt durchs Land,
füll’ n sich langsam die Regale,
Weihnachtsduft erfüllt das Land.

Wo ich hinseh’ Weihnachtsmänner,
Spekulatius, Marzipan,
kann’ s schon langsam nicht mehr sehen,
warum tun sie uns das an?

Nicht mehr lang, ihr werdet’ s sehen,
steht der Hase unterm Baum,
hängt die Eier an die Nadeln,
schlimmer werden kann’ s ja kaum.
Heinz Bornemann

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Weihnachten wird es für die Welt!
Mir aber – ist mein Lenz bestellt,
Mir ging in solcher Jahresnacht
Einst leuchtend auf der Liebe Pracht!
Und an der Kindheit Weihnachtsbaum
Stand Englein gleich der erste Traum!
Und aus dem eiskrystall’nen Schooß
Rang sich die erste Blüte los –
Seitdem schau’ ich nun jedes Jahr
Nicht was noch ist – nur was einst war!
Adele Schopenhauer

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Es gibt so wunderweiße Nächte,
drin alle Dinge Silber sind.
Da schimmert mancher Stern so lind,
als ob er fromme Hirten brächte
zu einem neuen Jesuskind.

Weit wie mit dichtem Demantstaube
bestreut, erscheinen Flur und Flut,
und in die Herzen, traumgemut,
steigt ein kapellenloser Glaube,
der leise seine Wunder tut.
Rainer Maria Rilke

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Ein Stern führt durch die Dunkelheit und leuchtet durch die Nacht.
Er kündigt uns den Heiland an, denn bald ist heilige Nacht.
Er bringt uns Hoffnung, stille Freude, das Wunder ist so nah
und alle Jahre wieder, dann wird es wieder wahr.
unbekannter Verfasser

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Im Walde steht ein Tannenbaum
Mit Nadeln spitz und fein.
Damit näht sich der Distelfink
Sein buntes Röckelein.

Er stehet da, so kerzengrad’,
Und grün ist stets sein Kleid,
Im Frühling und im Sommer wohl
Und auch zur Winterzeit.

Christkindlein schickt durch Schnee und Eis
Knecht Ruprecht dann hinaus.
Der schneidet ab den Tannenbaum
Und nimmt ihn mit nach Haus’.

Christkindlein hängt mit zarter Hand
Viel’ Nüss’ und Äpfel dran,
Und Lichtlein steckt’s auf jeden Zweig,
Dazu auch Marzipan.

Und kommt die liebe Weihnachtszeit,
Dann klingelt die Mama. –
Wie steht der grüne Tannenbaum
So bunt und helle da!

Du Tannenbaum im dunklen Wald,
Bald wirst du abgestutzt.
Drum freue dich, dann wirst du auch
Gar herrlich aufgeputzt.
Georg Christian Dieffenbach

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Ein weißes Feld, ein stilles Feld.
Aus veilchenblauer Wolkenwand
Hob hinten, fern am Horizont,
Sich sacht des Mondes roter Rand.

Und hob sich ganz heraus und stand
Bald eine runde Scheibe da,
In düstrer Glut. Und durch das Feld
Klang einer Krähe heisres Krah.

Gespenstisch durch die Winternacht
Der große dunkle Vogel glitt,
Und unten huschte durch den Schnee
Sein schwarzer Schatten lautlos mit.
Gustav Falke

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Die hohen Tannen atmen heiser
im Winterschnee, und bauschiger
schmiegt sich sein Glanz um alle Reiser.
Die weißen Wege werden leiser,
die trauten Stuben lauschiger.

Da singt die Uhr, die Kinder zittern:
im grünen Ofen kracht ein Scheit
und stürzt in lichten Lohgewittern, –
und draußen wächst im Flockenflittern
der weiße Tag zu Ewigkeit.
Rainer Maria Rilke

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Das perfekte Adventsgedicht für herzliche Grüße, Wünsche und Karten zur Vorweihnachtszeit

Weihnachtskarten, die mit viel Liebe und Gefühl gestaltet werden, kommen zur Adventszeit immer gut an. Ein beeindruckendes Adventsgedicht als inhaltlicher Input rundet die Sache noch einmal perfekt ab und weckt meist große Begeisterung beim Leser bzw. bei der Leserin. Überlegen Sie also gar nicht lange, wie Ihre schöne Adventskarte dieses Jahr aussehen soll, sondern durchforsten Sie mit viel Freude unsere wundervollen Gedichte zum Advent, die wir extra für Sie bereitgestellt haben. Kreieren Sie folglich eine schöne Weihnachtskarte und überraschen Sie Ihre Liebsten mit poetischen Worten, die die vorweihnachtliche Stimmung, die Vorfreude auf den Heiligen Abend sowie das Weihnachtsfest selbst noch ein wenig schöner  machen werden…

Ein Advent-Gedicht wertet eine vorweihnachtliche Grußkarte enorm auf, denn es ist sehr tiefgründig verfasst und besitzt ein hohes Maß an Bedeutungskraft sowie Ausdruckscharakter. Ob kurze Verse mit Bezug zur biblischen Weihnachtsgeschichte oder  zeitgemäße profunde Adventsgedichte – auf Sprueche-Wuensche-Gruesse.de haben Sie eine große Auswahl an lyrischen Zeilen, die sich perfekt für Ihre Adventskarte eignen. Aber auch als persönlicher liebevoller Weihnachtsgruß ist ein sinnhaftes Gedicht zum Advent wie gemacht.

Nehmen Sie sich ein wenig Zeit und entdecken Sie zahlreiche verschiedenartige Gedichte zur Vorweihnachtszeit, die das Herz erwärmen und gerne in Erinnerung bleiben. Machen Sie Eltern, Großeltern oder Freunden eine einmalige Freude und schenken Sie weihnachtliche Worte mit großem Charakter, die die Vorfreude auf das wunderschöne Heilige Weihnachtsfest noch größer werden lassen.

Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,
Aber als Knecht Ruprecht schon
Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald aus Schnees Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.

Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns herniedersah,
Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
Und das Jahr geht auf die Neige,
Und das schönste Fest ist da.

Tag du der Geburt des Herrn,
Heute bist du uns noch fern,
Aber Tannen, Engel, Fahnen
Lassen uns den Tag schon ahnen,
Und wir sehen schon den Stern.
Heinrich Theodor Fontane

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Der Wind weht durch die Tannenwälder
langsam bricht die Nacht herein
und im Haus in wohler Wärme
sitzen wir bei Kerzenschein.

Friedlich liegt die Welt im Traume
strahlt von heller Festlichkeit
in Gesellschaft unserer Liebsten
genießen wir die Weihnachtszeit.

Schnee legt sich auf den Dächern nieder
lautlos in Vergänglichkeit
hüllt die Stadt in weiße Stille
die Stadt trägt nun ihr schönstes Kleid.

Hoch am Himmel Engelsstimmen
verkünden uns von Heiligkeit
Sterne strahlen auf uns nieder
Advent, Advent, es ist soweit.
unbekannter Verfasser

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Hier unterm Turme
hier wehet kein Wind,
hier betet die Mutter
und wieget ihr Kind,
und hat von der Wiege
zur Krippe ein Band
von Glaube und Hoffnung
und Liebe gespannt.
Weit über die Meere
die Sehnsucht sie spinnt,
dort sitzet Maria
und wieget ihr Kind,
die Engel, die Hirten,
drei König und Stern
und Öchslein und Eslein
erkennen den Herrn.
Wohl über dem Monde
und Wolken und Wind
mit Zepter und Krone
steht Jungfrau und Kind.
Hier unten ward’s Kindlein
am Kreuz ausgespannt,
dort oben wiegt’s Himmel
und Erd auf der Hand.
Komm mit, lass uns fliegen
zu Maria geschwind,
kommt mit! und lern biegen
dein Knie vor dem Kind,
komm mit! schnür dein Bündlein,
schon führet die Hand
Maria dem Kindlein,
es segnet das Land.
Clemens von Brentano

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Hört, es schallen Himmelslieder
Lieblich zu der Erde nieder:
In der heil’gen Nacht
Gottes Liebe wacht!
Halleluja!

In den Festesklang der Glocken
Mischt sich jubelndes Frohlocken:
Gnade wird uns heut
In der Weihnachtszeit!
Halleluja!

Die so treu am Heiland hangen,
Mög’ sie alle lieb umfangen
Bei dem Lichterbaum
Sel’ger Kindheit Traum!
Halleluja!
Julius Gersdorff

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Es war einmal eine Glocke,
die machte baum, baum …
Und es war einmal eine Flocke,
die fiel dazu wie im Traum …

Die fiel dazu wie im Traum …
Die sank so leis hernieder
wie ein Stück Engleingefieder
aus dem silbernen Sternenraum.

Es war einmal eine Glocke,
die machte baum, baum …
Und es war einmal eine Flocke,
so leis als wie im Traum …

So leis als wie im Traum …
Und als vieltausend gefallen leis,
da war die ganze Erde weiß
als wie vom Engleinflaum.

Da war die ganze Erde weiß
als wie vom Engleinflaum.
Christian Morgenstern

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Wunder schafft die Weihnachtszeit.
Vor dem Dorf, darin verschneit
Jeder Hof und jedes Haus,
Vogelbeerbaum, Nacht für Nacht
Hundert Lichtlein trägt, entfacht,
Die da leuchten weit hinaus.
Achtet seiner Herrlichkeit
Niemand auch im Wintergraus,
Bläst der Wind doch keins ihm aus,
Alle strahlen dicht gereiht –
Wunder schafft die Weihnachtszeit.
Martin Greif

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Christkind kam in den Winterwald,
der Schnee war weiß, der Schnee war kalt.
Doch als das heil’ge Kind erschien,
fing’s an, im Winterwald zu blühn.

Christkindlein trat zum Apfelbaum,
erweckt ihn aus dem Wintertraum.
“Schenk Äpfel süß, schenk Äpfel zart,
schenk Äpfel mir von aller Art!”

Der Apfelbaum, er rüttelt sich,
der Apfelbaum, er schüttelt sich.
Da regnet’s Äpfel ringsumher;
Christkindlein’s Taschen wurden schwer.

Die süßen Früchte alle nahm’s,
und so zu den Menschen kam’s.
Nun, holde Mäulchen, kommt, verzehrt,
was euch Christkindlein hat beschert!
Ernst von Wildenbruch

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Vom Himmel bis in die tiefsten Klüfte
ein milder Stern herniederlacht;
vom Tannenwalde steigen Düfte
und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken,
in märchenstiller Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich nieder,
anbetend, staunend muß ich stehn,
es sinkt auf meine Augenlider,
ich fühl’s, ein Wunder ist geschehn.
Theodor Storm

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Von drauss’ vom Walde komm ich her;
Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!

Allüberall auf den Tannenspitzen
sah ich goldene Lichtlein sitzen;

Und droben aus dem Himmelstor
sah mit grossen Augen das Christkind hervor;

Und wie ich so strolcht’ durch den finstern Tann,
da rief’s mich mit heller Stimme an:

“Knecht Ruprecht”, rief es, “alter Gesell,
hebe die Beine und spute dich schnell!

Die Kerzen fangen zu brennen an,
das Himmelstor ist aufgetan,

Alt’ und Junge sollen nun
von der Jagd des Lebens einmal ruhn;

Und morgen flieg ich hinab zur Erden,
denn es soll wieder Weihnachten werden!”

Ich sprach: “O lieber Herre Christ,
meine Reise fast zu Ende ist;

Ich soll nur noch in diese Stadt,
wo’s eitel gute Kinder hat.”

– “Hast denn das Säcklein auch bei dir?”
Ich sprach: “Das Säcklein, das ist hier:

Denn Äpfel, Nuss und Mandelkern
essen fromme Kinder gern.”

– “Hast denn die Rute auch bei dir?”
Ich sprach: “Die Rute, die ist hier;

Doch für die Kinder nur, die schlechten,
die trifft sie auf den Teil, den rechten.”

Christkindlein sprach:” So ist es recht;
So geh mit Gott, mein treuer Knecht!”

Von drauss’ vom Walde komm ich her;
Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!

Nun sprecht, wie ich’s hier innen find!
Sind’s gute Kind, sind’s böse Kind?
Theodor Storm

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Jetzt ist der vierte, der letzte Advent,
jedes Kind wird ganz kribblig, weil es ihn kennt.
Der Weihnachtsmann kommt und zwar ziemlich bald,
draußen ist es dunkel und auch noch bitterkalt.
Daran sollten wir denken, denn nicht jeder hat ein Heim,
so viele da draußen schlafen allein.
Allein auf der Straße, Ohne Freunde, ohne Geld,
und wir sitzen hier und freuen uns über die Welt?
Ja, es ist Weihnacht, das stimmt wohl so sehr,
sich darüber zu freuen, fällt mir allerdings schwer.
Doch ich versuche mein Bestes und stimme nun ein,
in die adventlichen Lieder, die gesungen daheim.
unbekannter Verfasser

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Der Abend kommt von weit gegangen
durch den verschneiten, leisen Tann.
Dann presst er seine Winterwangen
an alle Fenster lauschend an.

Und stille wird ein jedes Haus;
die Alten in den Sesseln sinnen,
die Mütter sind wie Königinnen,
die Kinder wollen nicht beginnen
mit ihrem Spiel. Die Mägde spinnen
nicht mehr. Der Abend horcht nach innen,
und innen horchen sie hinaus.
Rainer Maria Rilke

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Noch mehr besondere Gedichte zum Advent für Adventskarten bzw. Weihnachtskarten

Sie müssen nicht der größte Poet sein, um eine einzigartige und wundervolle Weihnachtskarte zu kreieren bzw. auf die Beine zu stellen. Lassen Sie sich einfach von unserer großen Auswahl an Adventsgedichten inspirieren und gestalten Sie einen schriftlichen Weihnachtsgruß, der mit Sicherheit hervorragend ankommen wird. Auf Sprueche-Wuensche-Gruesse.de finden Sie eine Vielzahl an tiefgreifenden und ausdrucksstarken Versen zur Vorweihnachtszeit, die für Weihnachtskarten, Weihnachtsgrußkarten sowie klassische Adventskarten perfekt geeignet sind.

So können Gedichte Advent Karten, Grüße, Wünsche und mehr sehr tiefsinnig und mit profunder Bedeutungskraft untermauern: Unsere Advent-Gedichte wurden mit viel Engagement und Sorgfalt ausgewählt, sodass Sie wirklich nur die besten und schönsten Verse für Ihre persönliche Adventskarte geboten bekommen. Sinnhafte Worte, bewegende Zeilen mit enormer Symbolkraft, gefühlvolle Verse – all unsere Gedichte zum Advent sind für Adventskarten bzw. Weihnachtskarten wie gemacht und werten Ihre persönlichen Adventsgrüße bzw. Adventswünsche noch einmal perfekt auf!

Tauchen Sie ein – in unseren Abschnitt mit allerlei schönen Gedichten zum Advent und überzeugen Sie sich selbst von deren Einzigartigkeit und Besonderheit. Wir glauben fest daran, dass Sie mit Ihrer einmaligen Weihnachtskarte dieses Jahr genau ins Schwarze treffen werden und Wünsche bzw. Grüße zum Advent übermitteln, an die man immer wieder gerne zurückdenkt. Kurz gesagt: Wir von Sprueche-Wuensche-Gruesse.de helfen dabei, Ihre Adventskarte zu einer ganz besonderen Weihnachtspost werden zu lassen, indem wir Ihnen eine riesengroße Auswahl an vorweihnachtlichen Gedichten zur freien Verfügung stellen.

Der Himmel schwebt so grau und fahl, es brausen kalte Wogen.
Und doch nicht Leid im Herzen brennt: Es ist Advent!

Es zieht ein Hoffen durch die Welt, ein starkes, frohes Hoffen;
das schließet auf der Armen Zelt und macht Paläste offen;
das kleinste Kind die Ursach kennt: Es ist Advent!

Advent, Advent, du Lerchensang von Weihnachts Frühlingstunde!
Advent, Advent, du Glockenklang vom neuen Gnadenbunde!
Du Morgenstrahl von Gott gesendt! Es ist Advent!
Friedrich Wilhelm Kritzinger

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Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
mit rotgefrorenem Näschen.
Die kleinen Hände taten ihm weh,
denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her.
Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihre Naseweise, ihr Schelmenpack –
denkt ihr, er wäre offen der Sack?
Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin!
Es roch so nach Äpfeln und Nüssen!
Anna Ritter

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Winterliches Schneegeflüster
Wald und Flur sind kalt und düster
Kristalle schimmern zwischen Zweigen
Die sich bis auf den Boden neigen
Glöckchen klingen in der Ferne
Es leuchten treu am Himmel Sterne
Die Welt in stimmungsvolles Licht getaucht
Von Frieden und Freude sanft umhaucht
Der Tag des Herrn in Heiligkeit
Weihnachten ist nicht mehr weit
Die Menschen sich in Freundschaft findend
Trauer, Not im Nichts verschwindend
So denken wir in jedem Jahr
Herr Jesu Christi immerdar
Engelsklang vom Himmel schallt
Durch den kalten Silberwald
Im Advent vier Kerzen brennen
Für all die Menschen, die wir kennen,
In den Zimmern, auf den Tischen,
Soll´n vor morgen nicht erlischen
Zu Sternanis und Nuss und Nelken,
Soll auch unser Kranz nicht welken
Der Allmächtige über uns wacht
Wir warten auf die Heilige Nacht.
unbekannter Verfasser

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Es gibt so wunderweiße Nächte,
drin alle Dinge Silber sind.
Da schimmert mancher Stern so lind,
als ob er fromme Hirten brächte
zu einem neuen Jesuskind.

Weit wie mit dichtem Demantstaube
bestreut, erscheinen Flur und Flut,
und in die Herzen, traumgemut,
steigt ein kapellenloser Glaube,
der leise seine Wunder tut.
Rainer Maria Rilke

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Advent das ist die stille Zeit,
Die Tage schnell verrinnen.
Das Fest der Liebe ist nicht weit,
Fangt an euch zu besinnen!

Es gab wohl manchmal Zank und Streit
Ihr habt euch nicht vertragen.
Vergesst das Jetzt und seid bereit,
Euch wieder zu vertragen.

Denn denk nicht nur ans eigene Glück,
Du solltest danach streben.
Und anderen Menschen auch ein Stück
Von deiner Liebe geben.

Der eine wünscht sich Ruhm und Geld,
Die Wünsche sind verschieden.
Ich wünsche für die ganze Welt
Nur Einigkeit und Frieden.
unbekannter Verfasser

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Advent, Advent,
ein Lichtlein brennt!
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür!
Volksgut

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Hätt’ einer auch fast mehr Verstand
als wie die drei Weisen aus Morgenland
und ließe sich dünken, er wäre wohl nie
dem Sternlein nachgereist, wie sie;
dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest
seine Lichtlein wonniglich scheinen lässt,
fällt auch auf sein verständig Gesicht,
er mag es merken oder nicht,
ein freundlicher Strahl
des Wundersternes von dazumal.
Wilhelm Busch

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Die vier Kerzen brennen, vier Advente nun da,
es scheint alles so schön und so wunderbar.
Doch vergessen wir nicht die Probleme der Welt,
es geht nicht um Geschenke oder weihnachtliches Geld.
Ich rede von Krankheiten, Armut und Leid,
das ist nicht selten, sondern weit und breit.
Wir sollten allen helfen, und nicht nur jetzt,
wer das Elend sieht, ist sicher entsetzt.
Drum lasst uns sammeln auf dem adventlichen Basar,
verkaufen für die Armen, sie wären uns dankbar.
Weihnachten kommt, das Fest der Liebe,
es ist nicht viel, was mir jetzt noch bliebe.
Ich muss nicht überlegen, den Einfall ich kriege:
Ich wünsche mir nur, alles wär in Friede.
unbekannter Verfasser

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Aus Schneegestäub’ und Nebelqualm
Bricht endlich doch ein klarer Tag;
Da fliegen alle Fenster auf,
Ein Jeder späht, was er vermag.

Ob jene Blöcke Häuser sind?
Ein Weiher jener ebne Raum?
Fürwahr, in dieser Uniform
Den Glockenturm erkennt man kaum;

Und alles Leben liegt zerdrückt,
Wie unterm Leichentuch erstickt.
Doch schau! an Horizontes Rand
Begegnet mir lebend’ges Land.

Du starrer Wächter, lass’ ihn los
Den Föhn aus deiner Kerker Schoß!
Wo schwärzlich jene Riffe spalten,
Da muss er Quarantaine halten,
Der Fremdling aus der Lombardei;
O Säntis, gib den Thauwind frei!
Annette von Droste-Hülshoff

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Hört, es schallen Himmelslieder
Lieblich zu der Erde nieder:
In der heil’gen Nacht
Gottes Liebe wacht!
Halleluja!

In den Festesklang der Glocken
Mischt sich jubelndes Frohlocken:
Gnade wird uns heut
In der Weihnachtszeit!
Halleluja!

Die so treu am Heiland hangen,
Mög’ sie alle lieb umfangen
Bei dem Lichterbaum
Sel’ger Kindheit Traum!
Halleluja!
Julius Gersdorff

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Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh’ ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus in’s freie Feld,
Hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schneees Einsamkeit
Steigt’s wie wunderbares Singen –
O du gnadenreiche Zeit!
Joseph von Eichendorff

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Einen Orgelton wider den finsteren Morgen,
meinen Atem gegen den Eiswind des Tags,
Schneeflocken als Sternverheißung am Abend
und ein Weglicht für den verloren geglaubten Engel,
der uns inmitten der Nacht die Wiedergeburt
der Liebe verkündet.
Christine Busta

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Hier gibt‘s allerlei passende Adventsgedichte kurz und prägnant verfasst

Weihnachtsgedichte müssen nicht immer aus mehreren Versen bestehen und eine Vielzahl an Reimen besitzen. Gerade kurze Adventsgedichte bestechen durch enormen Tiefsinn und bringen schnell das auf den Punkt, was Sie zu dieser besonderen Zeit im Jahr übermitteln bzw. zum Ausdruck bringen möchten. Auf Sprueche-Wuensche-Gruesse.de finden Sie das passende Adventsgedicht kurz und bündig verfasst sowie mit tiefer Prägnanz ausgestattet. Lassen Sie sich also begeistern – von der Ausdruckskraft und Besonderheit unserer kurzen Gedichte zum Advent und finden Sie in diesem hier vorliegenden Abschnitt schnell den perfekten sowie prägnanten Input für Ihre vorweihnachtliche Grußkarte.

Suchen Sie schon länger Adventsgedichte kurz und prägnant gestaltet? Dann seien Sie froh, dass Sie auf Sprueche-Wuensche-Gruesse.de gelandet sind, denn hier auf unserer Webseite bieten wir Ihnen Unmengen an kurzen Adventsgedichten, die nicht weniger tiefgreifend und ausdrucksstark sind. Glauben Sie an die Macht der wenigen, dafür aber sehr tiefgreifenden Worte und verwenden Sie eines unserer wundervollen Gedichte zur Adventszeit als herausragenden und aufwertenden Input für Ihre diesjährigen Weihnachtskarten.

Natürlich sind unsere kurzen Gedichte und Verse auch hervorragend für eine mündliche Ansprache oder feierliche Rede geeignet, die Sie in der Vorweihnachtszeit bzw. an den Adventssonntagen im Kreise der Familie halten. Prägnante Verse sind sehr einprägsam und bleiben auch länger im Gedächtnis verankert; daher ist die Wahl eines unserer Adventsgedichte kurz formuliert aus diesem vorliegenden Abschnitt nicht verkehrt und macht vor allem Menschen Freude, die nicht großer Fan ausschweifender lyrischer Worte sind.

O schöne, herrliche Weihnachtszeit!
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
teilt seine lieben Gaben aus.

Und ist das Häuschen noch so klein,
so kommt der heilige Christ hinein,
und alle sind ihm lieb wie die Seinen,
die Armen und Reichen, die Grossen und Kleinen.

Der heilige Christ an alle denkt,
ein jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasst uns freuen und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein!
Heinrich Hoffmann von Fallersleben

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Besinnlichkeit und Kerzenschein,
Adventszeit könnte immer sein!
Wo Menschenherzen off’ner sind,
sich jeder freut so wie ein Kind.
Wo wir des Nachbars Not auch seh’n,
und vieles besser dann versteh’n.
Ich wünsch’ Advent mir jederzeit,
viel Hoffnung, Mut und Heiterkeit!
unbekannter Verfasser

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Im Tale sind die Blumen nun verblüht
Und auf den Bergen liegt der erste Schnee.
Des Sommers Licht und Wärme sind verglüht,
In Eis verwandelt ist der blaue See.

Wie würde mir mein Herz in Einsamkeit
Und in des Winters Kälte angstvoll gehen,
Könnt ich in aller tiefen Dunkelheit
Nicht doch ein Licht in diesen Tagen sehn.

Es leuchtet fern und sanft aus einem Land,
Das einstens voll von solchen Lichtern war,
Da ging ich fröhlich an der Mutter Hand
Und trug in Zöpfen noch mein braunes Haar.

Verändert hat die Welt sich hundertmal
In Auf und Ab – doch sieh, mein Lichtlein brennt!
Durch aller Jahre Mühen, Freud und Qual
Leuchtet es hell und schön: Es ist Advent!
Hilde Fürstenberg

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Der Winter ist gekommen
Und hat hinweg genommen
Der Erde grünes Kleid.

Schnee liegt auf Blütenkeimen,
Kein Blatt ist an den Bäumen,
Erstarrt die Flüsse weit und breit.

Da schallen plötzlich Klänge
Und frohe Festgesänge
Hell durch die Winternacht.

In Hütten und Palästen
Ist rings in grünen Ästen
Ein bunter Frühling aufgewacht.

Wie gern doch seh ich glänzen
Mit all den reichen Kränzen
Den grünen Weihnachtsbaum;

Dazu der Kindlein Mienen,
Von Licht und Lust beschienen;
Wohl schön’re Freude gibt es kaum!
Robert Reinick

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Die Türen sind verschlossen so fest, so fest,
Daß sich von mir nicht eine mehr öffnen läßt.
Es schlossen Menschen, Bücher und Sünden sie.
Sie werden mir im Leben sich öffnen nie.
Vergangenheit ist stärker als meine Kraft
Und hält die Schlösser alle und mich in Haft.
Sie hat die Schlüssel heimlich entwendet mir
Und will mich frei nicht lassen und nicht zu dir.
– Und sind die Türen alle verschlossen auch,
Verspürt’ ich deines Wesens doch einen Hauch.
Nun sehnt nach dir die Seele sich ohne Ruh,
Kann sie zu dir nicht kommen, komm zu ihr du.
Der bei verschloss’nen Türen vor Thomas trat:
Sieh, Herr, die Seele wartet auf deine Tat!
Wilhelm Langewiesche

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Bäume leuchtend, Bäume blendend,
Überall das Süße spendend.
In dem Glanze sich bewegend,
Alt und junges Herz erregend –
Solch ein Fest ist uns bescheret.
Mancher Gaben Schmuck verehret;
Staunend schaun wir auf und nieder,
Hin und Her und immer wieder.

Aber, Fürst, wenn dir’s begegnet
Und ein Abend so dich segnet,
Dass als Lichter, dass als Flammen
Von dir glänzten all zusammen
Alles, was du ausgerichtet,
Alle, die sich dir verpflichtet:
Mit erhöhten Geistesblicken
Fühltest herrliches Entzücken.
Johann Wolfgang von Goethe

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Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie’s knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel,
der Kipfel, der Kapfel,
der gelbrote Apfel.

Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!

Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.
Volksgut

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Wird es dunkel vor dem Haus,
kommt zu uns der Nikolaus.
Hat uns etwas mitgebracht,
schöner als wir ja gedacht.

Steht der Baum im Lichterschein,
gehen wir zu Tür hinein.
Weihnacht, Weihnacht – es ist wahr,
ist das schönste Fest im Jahr.
unbekannter Verfasser

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Die heil’gen Drei Könige aus dem Morgenland,
sie frugen in jedem Städtchen:
“Wo geht der Weg nach Bethlehem,
ihr lieben Buben und Mädchen?”
Die Jungen und Alten, sie wussten es nicht,
die Könige zogen weiter,
sie folgten einem goldenen Stern,
der leuchtete lieblich und heiter.
Der Stern bleibt stehn über Josefs Haus,
da sind sie hineingegangen;
das Öchslein brüllt, das Kindlein schrie,
die heil’gen Drei Könige sangen.
Heinrich Heine

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Es geleitet dich durch die Winterzeit
Ein Licht von großer Herrlichkeit
Vier mal wird es für dich scheinen
Gedenke nun den liebsten Deinen
Vier Kerzen im Dezember steh´n
Wenn wir auf den Kalender seh´n
Mit guten Wünschen und Geschenken
Deine Liebsten an dich denken
Und so singen wir fröhliche Lieder
Knie´n vor unserem Herren nieder
Der Advent in Herrlichkeit
Oh, du schöne Weihnachtszeit.
unbekannter Verfasser

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Grüner Kranz mit roten Kerzen
Lichterglanz in allen Herzen
Weihnachtslieder, Plätzchenduft
Zimt und Sterne in der Luft.
Garten trägt sein Winterkleid
wer hat noch für Kinder Zeit?

Leute packen, basteln, laufen,
grübeln, suchen, rennen, kaufen,
kochen, backen, braten, waschen,
rätseln, wispern, flüstern, naschen,
schreiben Briefe, Wünsche, Karten,
was sie auch von dir erwarten.

Doch wozu denn hetzen, eilen,
schöner ist es zu verweilen,
und vor allem dran zu denken,
sich ein Päckchen Zeit zu schenken.
Und bitte lasst doch etwas Raum
für das Christkind unterm Baum!
Ursel Scheffler

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Ganz leis‘ und sacht bedeckt das Weiß
entlaubte Winterbäume.
Verzaubert liegt die ganze Welt.
Wenn reich der Schnee vom Himmel fällt
und Lichterglanz die Stadt erhellt
erwachen Weihnachtsträume.
Anita Menger

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Wir bieten zur besinnlichen und wundervollen Adventszeit Gedichte in vielen verschiedenen Variationen

Das Tolle und wahrlich Großartige an Sprueche-Wuensche-Gruesse.de ist, dass Sie eine riesengroße Auswahl an verschiedenen Adventsgedichten geboten bekommen, die wirklich jeden Geschmack treffen. Wenn Sie bis jetzt nicht der größte Fan von klassischer Advents- und Weihnachtspoesie waren, dann sind Sie es spätestens jetzt, denn unsere Adventsverse sind einzigartig und bestechen durch enormen Ausdruckscharakter. Überzeugen Sie sich selbst und tauchen Sie ein – in unsere Welt der wunderschönen Adventszeit-Gedichte, die Ihre vorweihnachtlichen Grüße sowie Wünsche perfekt machen werden…

Hier finden Sie zur Adventszeit Gedichte und Verse für jeden individuellen Geschmack. Egal, ob Sie sehr innige und besinnliche Zeilen verfassen möchten oder eher kurze Gedichte zur Adventszeit mit Pfiff bevorzugen – auf unserer Webseite ist für Jedermann das Passende mit dabei, sodass auch Sie mit Sicherheit schnell fündig werden. Wir von Sprueche-Wuensche-Gruesse.de haben uns sehr lange Zeit genommen, um wirklich nur die schönsten und besten Adventsverse für Sie zusammenstellen zu können. Kurzum: Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn unsere Adventszeit-Gedichte sind nicht nur wunderbar verfasst, sondern auch sehr verschiedenartig und facettenreich gestaltet. Langeweile wird Ihnen beim Durchforsten dieses Abschnittes so garantiert nicht aufkommen – soviel ist sicher!

Kreieren Sie eine ganz besondere Weihnachtskarte, indem Sie ein beeindruckendes Gedicht zur Adventszeit einfügen, welches Freude bereitet und Herzen erwärmt. Wählen Sie also eines unserer vielen wunderschönen und besinnlichen Adventsgedichte aus und werten Sie Ihre herzlichen Grüße sowie Wünsche zur himmlischsten Zeit des Jahres noch ein wenig auf. Wir sind sicher, dass Sie mit Ihren Worten in jeder Hinsicht punkten und Ihre Liebsten Ihre spezielle Karte in Ehren halten werden.

Schenke groß oder klein,
aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten die Gabe wiegen,
sei dein Gewissen rein.

Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei, was in dir wohnt
an Meinung, Geschmack und Humor,
so daß die eigene Freude zuvor
dich reichlich belohnt.

Schenke mit Geist, ohne List.
Sei eingedenk,
daß dein Geschenk
du selber bist.
Joachim Ringelnatz

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Geschmückt mit vielen bunten Lichtern
Sind Fenster, Gärten, Tor und Tür
Durch die Stadt, durch ihre Straßen
Die bunten Lichter leuchten mir
Geschmückt mit weißen weichen Flocken
Sind Zweige, Äste heute Nacht
am Himmel hell und klar erleuchtet
Ein Stern, denn längst ist er erwacht
Wartet auf den einen Abend
Wartet still am Firmament
Auf den einen Heiligen Abend
Leuchtet mir durch den Advent.
unbekannter Verfasser

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Weht im Schnee ein Weihnachtslied
Leise über Stadt und Felder,
Sternenhimmel niedersieht,
Und der Winternebel zieht
Um die dunklen Tannenwälder.

Weht im Schnee ein Weihnachtsduft
Träumerisch durch dichte Flocken,
Füllt die schwere Winterluft
Und aus weichen Wolken ruft
Sanft der Klang der Kirchenglocken.

Geht durch Schnee ein Weihnachtskind
Liebend über kalte Erde,
Geht dahin und lächelt lind,
Hoffend, dass wir gütig sind
Und die Menschheit besser werde.
Hilde Fürstenberg

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Von Osten strahlt ein Stern herein
Mit wunderbarem hellem Schein,
Es naht, es naht ein himmlisch Licht,
Das sich in tausend Strahlen bricht!
Ihr Sternlein auf dem dunklen Blau,
Die all ihr schmückt des Himmels Bau,
Zieht euch zurück vor diesem Schein,
Ihr werdet alle winzig klein!
Verdunkelt, Sonnenlicht und Mond,
Die ihr so stolz am Himmel thront.
Er nahet heilig leuchtend fern
Vom Osten her der Weihnachtsstern.
Franz von Pocci

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Zwar ist das Jahr an Festen reich,
Doch ist kein Fest dem Feste gleich,
Worauf wir Kinder Jahr aus Jahr ein
Stets harren in süßer Lust und Pein.

O schöne, herrliche Weihnachtszeit,
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
Teilt seine lieben Gaben aus.

Und ist das Häuschen noch so klein,
So kommt der heilige Christ hinein,
Und Alle sind ihm lieb wie die Seinen,
Die Armen und Reichen, die Großen und Kleinen.

Der heilige Christ an Alle denkt,
Ein Jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasst uns freu’n und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein.
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

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Schon sinkt die Nacht hernieder
so still und wundersam
als klängen stumme Lieder
wie man’s noch nie vernahm.
Und wie die Sterne funkeln
so hell und wundersam
so tröstend aus dem Dunkeln
wie man’s noch nie vernahm.
Wie’s aus dem Stillen flüstert
so leis und wundersam
von überall es wispert
wie man’s noch nie vernahm.
Und überall ein Raunen
so wundersam und zart
und überall ein Staunen
als sich das Christkind offenbart.
Josef Albert Stöckl

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Die stille Zeit ist nun gekommen,
hat meine Sehnsucht aufgenommen.
Das Hoffen auf die bess’re Welt
und Liebe uns zusammenhält…
Advent, bei Dir fühl’ ich mich wohl!
Die Kerzen brennen als Symbol…
unbekannter Verfasser

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Wie schön geschmückt der festliche Raum!
Die Lichter funkeln am Weihnachtsbaum!
O fröhliche Zeit! O seliger Traum!

Die Mutter sitzt in der Kinder Kreis;
nun schweiget alles auf ihr Geheiß:
sie singet des Christkinds Lob und Preis.

Und rings, vom Weihnachtsbaum erhellt,
ist schön in Bildern aufgestellt
des heiligen Buches Palmenwelt.

Die Kinder schauen der Bilder Pracht,
und haben wohl des Singen acht,
das tönt so süß in der Weihenacht!

O glücklicher Kreis im festlichen Raum!
O goldne Lichter am Weihnachtsbaum!
O fröhliche Zeit! O seliger Traum!
Peter Cornelius

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Es ist die trübste Jahreszeit.
Ich werde täglich blasser.
Kaum, dass es einmal richtig schneit,
Ist es schon Matsch und Wasser.

Das macht mir meine Strümpfe nass,
Und rieselt in den Sohlen.
Und, wie gesagt, man wird so blass –
Und dieses Mehr an Kohlen!

Die Bettler sind noch mal so groß
Als zu normalen Zeiten.
Ich werde ihren Blick nicht los,
Mit dem sie mich begleiten.

Wer diese öden Blicke kennt
Und hat nichts zum Verschenken,
Der kann sich bei dem Wort Advent
Nichts Trauliches mehr denken.
Werner Finck

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Jetzt ist die Zeit zum Freuen.
Wir zünden Lichter an,
dass unsere Weihnachtsfreude
man weithin sehen kann.

Wir schmücken uns’re Stuben
mit Tannenzweig und Stern,
wir machen uns Geschenke
und essen gut und gern.

Und alles ist ein Zeichen,
dass Gott die Menschen liebt,
und dass er heut’ und immer
uns soviel Freude gibt.
Martin Gotthard Schneider

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Strahlend, wie ein schöner Traum,
steht vor uns der Weihnachtsbaum.
Seht nur, wie sich goldenes Licht
auf der zarten Kugeln bricht.
“Frohe Weihnacht” klingt es leise
und ein Stern geht auf die Reise.
Leuchtet hell vom Himmelszelt –
hinunter auf die ganze Welt.
unbekannter Verfasser

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Die Tage sind so dunkel,
Die Nächte lang und kalt;
Doch übet Sternenfunkel
Noch über uns Gewalt.

Und sehen wir es scheinen
Aus weiter, weiter Fern’,
So denken wir, die Seinen,
Der Zukunft unsres Herrn.

Er war einmal erschienen
In ferner sel’ger Zeit,
Da waren, ihm zu dienen,
Die Weisen gleich bereit.

Der Lenz ist fortgezogen,
Der Sommer ist entflohn:
Doch fließen warme Wogen,
Doch klingt ein Liebeston.

Es rinnt aus Jesu Herzen,
Es spricht aus Jesu Mund,
Ein Quell der Lust und Schmerzen,
Wie damals, noch zur Stund’.

Wir wollen nach dir blicken,
O Licht, das ewig brennt,
Wir wollen uns beschicken
Zum seligen Advent!
Maximilian von Schenkendorf

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Wir zeigen Ihnen, wie Adventsverse und Gedichte Advent Karten jeglicher Art sehr bedeutungsvoll und ausdrucksstark gestalten können – Freuen Sie sich also auf fertige Karten zu Weihnachten zum Inspirieren lassen…

Die Gestaltung einer schönen und zugleich tiefgreifenden Weihnachtskarte stellt sich für viele oftmals als schwierig heraus – entweder, weil die passenden Worte fehlen oder es einfach ein wenig an Kreativität mangelt. Machen Sie sich aber keine Sorgen, denn wir von Sprueche-Wuensche-Gruesse.de helfen Ihnen gerne dabei, ganz besondere Adventsverse zu verfassen, die Sie dann optimal in eine Weihnachtskarte einfügen können. Sie müssen also nicht der größte Verseschmied sein, um einen perfekten Weihnachtsgruß zu formulieren, sondern können sich unsere fertigen Beispielkarten in Ruhe ansehen, sich Anregungen holen oder sich einfach nur inspirieren lassen…

Unsere fertigen Adventskarten bzw. Weihnachtskarten können sozusagen komplett übernommen oder einzelne Textbausteine nach Belieben ausgetauscht werden. Wir empfehlen Ihnen, sich an die Anordnung der einzelnen Textelemente zu halten, damit Ihr schönes Adventsgedicht sowie auch Ihre liebevollen persönlichen Worte perfekt in Szene gesetzt werden können. Ihre gewählten Adventsverse sollten das einleitende Element Ihrer Adventskarte sein, denn sie machen Lust auf mehr und wecken die Neugier auf jedes weitere Wort Ihrer originellen Weihnachtspost.

Ihre persönlichen Worte und Zeilen sind ein weiteres wichtiges Element Ihrer Grußkarte zur Weihnachtszeit bzw. Adventszeit. Nehmen Sie ruhig Bezug auf die vorangegangenen poetischen Verse und schaffen Sie so einen harmonischen und idealen Übergang zu Ihren eigentlichen Adventsgrüßen und Adventswünschen. So können unsere gesammelten Verse und Gedichte Advent Karten zur Weihnachtszeit mit einer besinnlichen und sehr stimmungshaften Note gelungen sowie eindrucksvoll ergänzen. Wir wünschen Ihnen optimales Gelingen!

Karte 1

Geschmückt mit vielen bunten Lichtern
Sind Fenster, Gärten, Tor und Tür
Durch die Stadt, durch ihre Straßen
Die bunten Lichter leuchten mir
Geschmückt mit weißen weichen Flocken
Sind Zweige, Äste heute Nacht
am Himmel hell und klar erleuchtet
Ein Stern, denn längst ist er erwacht
Wartet auf den einen Abend
Wartet still am Firmament
Auf den einen Heiligen Abend
Leuchtet mir durch den Advent.

Liebe Manuela,

ich wünsche Dir und Deinen Liebsten einen wundervollen und besinnlichen Advent. Genieße ein paar schöne und stimmungsvolle Momente voll Ruhe und Stille und nimm Dir Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Diese kommen in der Hektik des Alltags ohnehin immer viel zu kurz.

Ich hoffe, Du bist schon in Vorfreude auf das Weihnachtsfest – ich wünsche Dir eine himmlische Vorweihnachtszeit sowie ein frohes Fest im Kreise Deiner Familie.

Herzliche Adventsgrüße sendet Dir innigst

Deine Freundin

Monika

Karte 2

Wird es dunkel vor dem Haus,
kommt zu uns der Nikolaus.
Hat uns etwas mitgebracht,
schöner als wir ja gedacht.

Steht der Baum im Lichterschein,
gehen wir zu Tür hinein.
Weihnacht, Weihnacht – es ist wahr,
ist das schönste Fest im Jahr.

Liebe Tante Nikola, lieber Onkel Sigi,

nun ist sie endlich da – die wundervolle Adventszeit! Mit dieser lieben Karte möchten wir Euch eine wunderschöne Vorweihnachtszeit wünschen – möget Ihr eine besinnliche Zeit verbringen und die einzigartigen Facetten dieser vier besonderen Wochen im Jahr in vollen Zügen genießen können!

In diesem Sinne: Einen stimmungsvollen Advent mit Kerzenschein, leckeren Plätzchen und Lebkuchen, herrlichem Glühwein und den schönsten Weihnachtsliedern wünschen Euch von Herzen

Claudia und Jürgen

Diese Karten und Kartentexte unterliegen dem Copyright von Mag. Edith Helminger und dürfen ohne Zustimmung weder verbreitet und kopiert noch auf anderen Webseiten veröffentlicht werden. Verstöße werden geahndet!

Weitere gelungene Worte und Texte zur Vorweihnachtszeit – Die besten Sprüche, Grüße und Wünsche zum Advent finden Sie nur HIER bei uns!

Haben Ihnen unsere Adventsgedichte für die himmlische und stimmungsvolle Weihnachtszeit gefallen? Dann sind wir überzeugt, dass Sie auch unsere Adventssprüche, Grüße und Wünsche mögen werden. Auf drei weiteren Seiten bieten wir Ihnen zahlreiche wunderschöne, sinnhafte und beeindruckende Zeilen zum Weihnachtsfest, die jede Weihnachtskarte eindrucksvoll und hervorragend aufwerten.

Begleiten Sie uns weiter durch die vorweihnachtliche Welt besinnlicher Worte, die Sie an Ihre Liebsten und Freunde verschenken sowie gerne auch als Widmung und herzliche Weihnachtsbotschaft verwenden können. Ob innige Adventsgrüße, humorvolle Sprüche zum Fest oder tiefgreifende Wünsche zum Advent – auf Sprueche-Wuensche-Gruesse.de haben Sie eine riesengroße Auswahl an wundervollen und verschiedenartigen Zeilen, die unter die Haut gehen, die Vorfreude auf das Weihnachtsfest noch größer werden lassen, für besinnliche Vorweihnachtsstimmung sorgen, zum Schmunzeln anregen sowie das Herz erwärmen. Lassen Sie sich nicht lumpen, sich weiter durch unsere Rubriken zu klicken und vielleicht den einen oder anderen schönen Adventswunsch oder Adventsgruß als ideale Ergänzung für Ihre diesjährige Weihnachtspost zu finden.

Wir von Sprueche-Wuensche-Gruesse.de freuen uns, wenn wir Sie mit unseren Gedichten, Sprüchen, Grüßen und Wünschen zur wunderschönen Adventszeit begeistern können und hoffen, dass Sie Ihre Freude und Begeisterung mit Ihren Liebsten teilen können. Machen Sie dieses bevorstehende Weihnachtsfest also zu einem wahrlich besonderen, indem Sie wunderschöne und tiefgreifende Worte kommunizieren, die mit viel Gefühl, Wärme und Liebe verfasst sind.

Nehmen Sie sich Zeit und durchforsten Sie unsere weiteren drei Rubriken zum Thema „Weihnachten“ bzw. „Advent“. Hier geht’s für Sie nun direkt entlang – wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern, Schmökern und Auswählen…